FEMAG Script Language (FSL)
Einführung
FEMAG-Script-Interpreter und Script-Sprache (FSL)

Der Script-Interpreter ist fester Bestandteil von FEMAG und ermöglicht es Abläufe bereits vor dem Start von FEMAG festzulegen. Die gewünschten FEMAG-Aktionen werden vom Anwender in einer Textdatei (Script-Datei) programmiert. Hierzu kann auf eine weitgehend vollständige und einfach zu erlernende Programmiersprache zurückgegriffen werden.

Der FEMAG-Script-Interpreter nutzt die Programmiersprache Lua.

Überblick:http://en.wikipedia.org/wiki/Lua_programming_language
Home-Page:http://www.lua.org/
Benutzerhandbuch:http://www.lua.org/manual/5.1/

Neben dem Befehlsumfang von Lua steht eine FEMAG-spezifische Funktionsbibliothek zur Verfügung. Über diese können Aktionen angestoßen werden, die von der interaktiven Bedienung über das Programm-Menü bekannten sind.

Der FEMAG-Script-Interpreter lässt sich im einfachsten Fall dazu nutzen, wiederkehrende Abläufe bei der Modellerstellung oder Modellanalyse zu automatisieren. Durch Definition eigener Funktionen und Bibliotheken erlaubt er jedoch auch eine anwenderspezifische Erweiterung von FEMAG. Der Script-Interpreter kann ebenso als flexible Schnittstelle zur Integration von FEMAG in eine anwendungsspezifische Entwurfsumgebung oder -oberfläche dienen.

FEMAG-Scripte schließen stets mit der Dateiendung ".fsl" ab.

Das Ausführen eines FEMAG-Scriptes erfolgt durch Angabe des Dateinamens beim Aufruf von FEMAG als Argument (mit Endung) oder über das Menü "Select Input File" und "Select Scriptfile".

Rückmeldungen des Interpreters werden während der Script-Ausführung in den Dateien "FEMAG-FSL.jrn" und "FEMAG-FSL.log" protokolliert. Fehlerursachen sind dort mit Verweis auf die Zeilennummer des Scriptes genauer angegeben.

Siehe auch:
http://www.ial.uni-hannover.de/anwender_treffen07.html
http://www.ial.uni-hannover.de/anwender_treffen08.html